Unsere Genossenschaft

Verwurzelt in Pommern. Verbunden im Johanniterorden.

Die Pommersche Genossenschaft gehört zu den landsmannschaftlich geprägten Gliederungen des Johanniterordens. Sie verbindet Menschen, die sich dem christlichen Auftrag des Ordens verpflichtet fühlen und eine besondere Beziehung zu Pommern haben.

Viele ihrer Mitglieder stammen aus Familien mit pommerschen Wurzeln. Andere verbindet ihr Engagement für die Region und die Arbeit des Ordens mit der Genossenschaft.

Johanniter in Pommern

Historische Marienkirche in Anklam.
Die Marienkirche in Anklam, ein bedeutendes historisches Kirchengebäude in Vorpommern. Foto: Lupi82, Gemeinfrei.

Die Geschichte des Johanniterordens in Pommern reicht bis in das Mittelalter zurück. Bereits weniger als ein Jahrhundert nach der Gründung des Ordens in Jerusalem finden sich urkundliche Hinweise auf die Johanniter in Pommern.

Diese frühe Verbindung bildet den historischen Hintergrund der heutigen Pommerschen Genossenschaft.

Die Geschichte Pommerns, die Veränderungen der politischen Grenzen und die persönlichen Lebenswege ihrer Mitglieder haben die Gemeinschaft über Generationen geprägt.

Heute lebt die Verbindung zur Region insbesondere durch die Unterstützung sozialer, kirchlicher und diakonischer Aufgaben in Vor- und Hinterpommern fort.

Geschichte des Johanniterordens →

Christlicher Glaube und tätige Verantwortung

Der Johanniterorden ist eine evangelische Ordensgemeinschaft. Christlicher Glaube, Gemeinschaft und die Verantwortung für den Nächsten gehören zu seinem Selbstverständnis.

Für die Pommersche Genossenschaft wird dieser Auftrag durch ihre Hilfsprojekte und die Unterstützung diakonischer Einrichtungen konkret.

Das Engagement richtet sich besonders an Menschen, die auf Hilfe und Begleitung angewiesen sind. Dazu gehören ältere und pflegebedürftige Menschen, sozial Benachteiligte sowie Kinder und Jugendliche.

Neben finanzieller und materieller Unterstützung bleibt der persönliche Kontakt zu den Menschen ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.

Die Genossenschaft im Johanniterorden

Die Genossenschaften und Kommenden bilden die regional und landsmannschaftlich geprägten Gliederungen des Johanniterordens.

An der Spitze einer Genossenschaft steht der Kommendator. Ihm steht der Konvent als Gremium zur Seite.

Regionale Subkommenden dienen dem Austausch zwischen Ordensmitgliedern und fördern die gemeinsame Arbeit im Sinne des Ordens.

Die Pommersche Genossenschaft ist in dieses Organisationsgefüge eingebunden und arbeitet bei ihren Aufgaben mit anderen Ordensgliederungen und Hilfswerken zusammen.

Der Johanniterorden →

Begegnung und geistliche Besinnung

Außenansicht der Klosterkirche Amelungsborn.
Klosterkirche Amelungsborn – traditioneller Ort der Einkehrtagung der Pommerschen Genossenschaft. Foto: Sipalius, CC BY-SA 4.0.

Die Pommersche Genossenschaft pflegt ihre Gemeinschaft durch regelmäßige Zusammenkünfte, Gottesdienste und den Austausch über Fragen des Glaubens und der gesellschaftlichen Verantwortung.

Zu den wiederkehrenden Veranstaltungen zählen:

Rittertag

Der Rittertag findet üblicherweise im Frühjahr statt und gehört zu den festen Terminen im Leben der Genossenschaft.

Einkehrtagung

Im Januar findet traditionell die Einkehrtagung im Kloster Amelungsborn statt. Sie bietet Gelegenheit zur geistlichen Besinnung und zum gemeinsamen Austausch.

Ducherower Tage

Die Ducherower Tage gehören ebenfalls zu den regelmäßigen Begegnungen der Genossenschaft. Sie finden nach der veröffentlichten Darstellung gewöhnlich Ende August beziehungsweise Anfang September statt.

Eine Region, die verbindet

Der historische Dom St. Nikolai in Greifswald.
Der Dom St. Nikolai in Greifswald, einem der historischen Zentren Vorpommerns. Foto: Axt, Gemeinfrei.

Pommern hat für die Genossenschaft nicht nur historische Bedeutung. Die Region ist weiterhin ein wichtiger Schwerpunkt ihrer praktischen Arbeit.

Durch die Pommernhilfe, die Johanniter-Hilfsgemeinschaften und weitere Initiativen bestehen Verbindungen zu Menschen, Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen in Vorpommern und im heutigen Polen.

Diese Arbeit schlägt eine Brücke zwischen der Geschichte der Genossenschaft und ihrem gegenwärtigen Engagement.